Digitale Prozesse im Garten- und Landschaftsbau
bau-mobil etabliert sich auf den Baustellen der Fichter-Unternehmensgruppe
Die August Fichter Unternehmensgruppe steht für technisch anspruchsvolle und innovative Bauprojekte im gesamten Bundesgebiet. Im Jahr 1920 gegründet, ist das Unternehmen auch nach mehr als 100 Jahren nach wie vor in Familienhand. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Garten- und Landschaftsbau und Rohrleitungs- und Anlagenbau sowie Tiefbau.
SO EINFACH WIE ONLINE-SHOPPING – DIE DIGITALE BAUSTELLE BEI FICHTER
Im Garten- und Landschaftsbau gilt die Software bau-mobil für Poliere und Bauleiter der August Fichter GmbH schon länger als gesetzt. Stundenerfassung, Gerätetransfer sowie Materialbestellungen oder Stundenfreigaben erfolgen über mobile Geräte mit der Software von Connect2Mobile. Rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen arbeiten mit wahlweise einem Smartphone oder Tablet auf der Baustelle und erfassen dort nicht nur ihre Arbeitsstunden sowie die der gesamten Kolonne, sondern erstellen auch Bautagesberichte und nutzen dabei die Sprachfunktion im System oder machen Fotos, um Bauaufgaben stets sauber nachzuvollziehen. Hinzu kommen mehrere Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Daten in der Bauleitung, Projektabrechnung und Verwaltung bearbeiten, Stunden freigeben und vieles mehr. Die Anzahl der Mitarbeiter, die mit der Software arbeiten, nimmt kontinuierlich zu und umfasst immer wieder neue Aufgabenbereiche.
Dr. Christina Waldeyer, verantwortlich für Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiter im GaLaBau-Bereich. Sie plant, organisiert und managt außerdem die jährlichen Schulungen für die Poliere und weiß daher, was eine Software idealerweise leisten muss, dass sie auf den Baustellen funktioniert. „Egal ob Gerätetransfer oder Bautagesbericht: Das Aufgabenportfolio eines Poliers umfasst eine Vielzahl von Tätigkeiten und die Anforderungen an den Beruf werden zunehmend komplexer. Mit einer klassischen Arbeitsweise, also etwa der Ablage von projektbezogenen Informationen in unterschiedlichen Schubladen oder Leitz-Ordnern, lässt sich vieles nicht immer effizient bewerkstelligen. Das Suchen und Finden von Informationen für spätere Projektschritte können da schon sehr herausfordernd sein. Mit einer digitalen Arbeitsweise und bau-mobil funktioniert hingegen vieles sehr intuitiv und die Poliere verlieren schnell ihre Berührungsängste“, verrät Schulungsexpertin Dr. Waldeyer. Weiter betont sie, dass die Arbeit mit bau-mobil im Unternehmen gern mit Online-Shopping verglichen wird. So einfach sei das Handling für die Mitarbeiter im Großen und Ganzen.
RUND 25% ZEITERSPARNIS BEI DER ERFASSUNG
Marco Lauenburger hatte bau-mobil bereits bei einem anderen Unternehmen im Einsatz kennenlernen dürfen. „Da wusste ich schon, das brauchen wir hier auch“, erzählt der Polier. „bau-mobil ist super. Wir sparen bei den Tagesberichten jetzt durchschnittlich 25% der Zeit ein. Mit Copy & Paste, kleinen Änderungen, etwa beim Wetter und Umbuchungen bei Kollegen ist das jetzt immer sehr schnell erledigt“, fügt er hinzu.
Martina Rauch kommt in der Geräteverwaltung dank bau-mobil nach eigenen Angaben mit nur wenigen Mausklicks zum Ziel: „Standorte und Buchungen der Maschinen und Baugeräte sind in der Regel sofort auffindbar. Auch Standortwechsel lassen sich gut nachvollziehen. Besonders praktisch finde ich die Filterfunktion, mit der ich verschiedene Maschinentypen, wann immer ich sie benötige, schnell und einfach finden kann“, vermeldet die Mitarbeiterin.
DURCHGÄNGIGE DATENHALTUNG IN EINEM SYSTEM SPART ZEIT
Und nicht nur für die Baustellenteams seien die digitalen Prozesse mit bau-mobil von Vorteil, sondern ebenso für ihre Aufgabenbereiche in der Fort- und Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen. „Sämtliche Aspekte, die für das Thema Weiterbildung von Relevanz sind, befinden sich dank bau-mobil an einem Ort. Zusätzliche Excel-Tabellen sind nicht erforderlich“, berichtet Dr. Waldeyer. Ausbildungsleiterin Kathrin Krieger fügt hinzu, dass sie über bau-mobil stets einen guten Überblick habe, etwa wo Auszubildende sich aktuell befinden. „Informationen über Berufsschultage sowie Krankmeldungen sind im System gelistet. Weiter kann ich Urlaubsanträge direkt in die Software einpflegen, was unheimlich viel Zeit spart, da sich auch der E-Mail-Verkehr reduziert“, erklärt sie. Kathrin Krieger ist außerdem als Abrechnerin bei Fichter tätig: „Insbesondere die Fotodokumentation ist für diesen Aufgabenbereich eine enorme Erleichterung. Wir können zu jeder Zeit alle Arbeiten draußen nachverfolgen. Die zuvor oftmals lästige und langwierige Suche in irgendwelchen Ordnern entfällt dank der Fotos komplett, was das Tagesgeschäft viel praktikabler macht“, freut sich die Bauabrechnerin.
„bau-mobil IST EIN GAME-CHANGER“
Auch Alexander Waldeyer ist froh, bei seinen Aufgaben in den Bereichen Arbeitssicherheit sowie Personal künftig auf händische Notizen sowie das Sichten von Tonnen von Excel-Listen verzichten zu können. „bau-mobil hat meine Arbeit massiv beschleunigt“, konstatiert der Verantwortliche für Arbeitsschutzmanagement. „Qualifikationsmatrizen, wie wir sie bei Audits der Berufsgenossenschaft benötigen, sind jetzt superschnell zusammengestellt und wir können sämtliche Fragen beantworten. Genauso schnell und einfach geht das Zusammenfassen von Informationen im HR-Bereich, wenn ich beispielsweise Arbeitszeugnisse erstellen muss. Alle wichtigen Details stehen mit nur ein paar Klicks bereit. bau-mobil ist ein Game-Changer“, so Waldeyer abschließend.
GRUPPENWEITER EINSATZ DER SOFTWARE PERSPEKTIVISCH INTERESSANT
Nach und nach kommen neue Gruppen von Mitarbeitern hinzu, für die bau-mobil aus dem Tagesgeschäft nicht mehr wegzudenken ist. Im vergangenen Jahr wurde unternehmensweit die Materialbestellung eingeführt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Werkstatt sowie die LKW-Fahrer bei August Fichter GaLaBau erfassen jetzt ebenso wie die Poliere und Bauleiter Stunden am Smartphone und Tablet. Und: Viele weitere Projekte mit dem IT-System befinden sich aktuell im Planungsstatus, wie Christina Waldeyer verrät. Insbesondere die Planung über bau-mobil wird derzeit umfassend im Unternehmen geprüft. „Da wir zum Beispiel Weiterbildungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter allesamt in bau-mobil einpflegen, könnte eine Planung mit der Software viel Zeit sparen und für noch mehr Praktikabilität sorgen“, berichtet Dr. Waldeyer. Momentan wird im Unternehmen erprobt, wie eine Planung mit bau-mobil in die Unternehmensprozesse passt und sich bei Fichter GaLaBau ideal abbilden lässt. Auch der komplette kaufmännische Bereich, wie etwa die Rechnungsprüfung und Projektsteuerung, in dem es momentan nur vereinzelt Zugänge zum System gibt, soll noch stärker angebunden werden. Angedacht sind beispielsweise auch mobile Endgeräte mit der bau-mobil-App für die Bauleiter. „Es gibt ständig neue Funktionalitäten, die wir entdecken“, konstatiert Dr. Waldeyer. „Und auch die neuen Entwicklungen behalten wir stets im Auge und prüfen sie auf einen Einsatz in unserer Unternehmensgruppe“, fügt sie hinzu.
Auch in den Fachbereichen Rohrleitungs- und Anlagenbau sowie Tiefbau ist bau-mobil bei der Fichter-Gruppe auf Interesse gestoßen. Da alle die beiden Unternehmen mit einem gemeinsamen Materiallager arbeiten, gäbe es hier durchaus Vorteile einer übergreifenden Nutzung. Auch hier laufen bereits diverse Testphasen im Hinblick auf gemeinsame Projekte. Heute und in Zukunft, bau-mobil ist ein Faktor bei der Fichter-Gruppe, die bestrebt ist, ihre Prozesse weiter zu digitalisieren.
Bildnachweis: Fichter Unternehmensgruppe









